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Moderationsausbildung
Moderation: Veränderungen unterstützen - Ressourcen nutzen - Ziele erreichen
Die Umsetzung eines zielorientierten und effizienten Vorgehens und der wirksame Umgang mit der Dynamik in der Gruppe sind erfolgskritische Faktoren für die Erfüllung einer gemeinsamen Aufgabe. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Zeit und der Motivation aller Beteiligten erfordert eine sinnvolle und ergebnisreiche Gestaltung dieser komplexen Kommunikationsprozesse.
Die gekonnte Moderation stellt dabei einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Um der hohen Komplexität gerecht zu werden, bedarf es der Weiterentwicklung der Moderation - von dem historischen Verständnis der Arbeit mit Moderationskarten und Pinn-wänden hin zur Prozessmoderation, der Steuerung und Umsetzung gezielter Kommunikationsprozesse, bei denen der Organisationsrahmen mit einbezogen wird.
Unser Moderationsverständnis
Die Fähigkeit zur Moderation ist eine Kompetenz, die in vielen beruflichen Aufgaben benötigt wird. Nur in seltenen Fällen ist es eine eigenständige Profession. Aus diesem Grunde ist das artop-Verständnis nicht nur bezogen auf eine eigenständige Berufsgruppe, sondern auch auf die vielfältigen Bedarfe der Führungskräfte und Projektleiter sowie der Selbstständigen und Freiberufler, für die die Arbeit in Teams und mit Gruppen erfolgsrelevant für die Erfüllung der gestellten Aufgaben ist.
Moderation umfasst die Gestaltung und Umsetzung komplexer Kommunikationsprozesse basierend auf:
- klar vereinbarten Zielen
- effizienter Prozessgestaltung (Architektur und Design)
- Unterstützung der Arbeitsfähigkeit in der Gruppe
- passfähiger Umsetzung zur Einbindung der Potenziale der Beteiligten
Zielklarheit
Im Mittelpunkt des Moderierens steht das Erreichen der vereinbarten Ziele. Um geeignete Prozesse und Methoden hierfür umzusetzen, bedarf es einem Grundverständnis der inhaltlichen Aufgabenstellung. Das Ziel der Moderation muss so klar beschrieben sein, dass in der Moderation damit gearbeitet werden kann. Sollte es zu Störungen im Prozess kommen, ist dies der gemeinsame Startpunkt, auf den sich bezogen werden kann. Zielklarheit ist die erste zu realisierende Vorraussetzung für die Anwendung einer Moderation.
Prozessgestaltung
Die Umsetzung einer Moderation ist der gemeinsame Weg einer Gruppe zu dem definierten Ziel. Dabei hat die Moderation die Aufgabe eines "Scouts". Es gilt, in dem unwegsamen Gelände komplexer Kommunikationsprozesse die richtige Landkarte zu finden und eine geeignete Route zu wählen.
Übertragen bedeutet dies: Die Aufgabe der Prozessgestaltung beinhaltet den Entwurf einer Dramaturgie für die Arbeit in der Gruppe und die zielorientierte Anpassung an Veränderungen. Die Dramaturgie beinhaltet geeignete Methoden und Werkzeuge, Visualisierungen und Rahmengestaltungen.
Arbeitsfähigkeit
Das Klima in der Gruppe muss für jeden Teilnehmer die Möglichkeit eröffnen, sich einzubringen (sonst muss er nicht teilnehmen). Aus diesem Grunde ist das Unterstützen bzw. Herstellen der Arbeitsfähigkeit eine zentrale Aufgabe in der Moderation. Es ist notwendig, die gruppendynamischen Prozesse zu erkennen und damit umgehen zu können. Insbesondere beinhaltet dies auch die Reflektion des eigenen Auftretens und der möglichen Wirkungen.
Passfähigkeit
Die besondere Qualität von Moderation wird durch die Passfähigkeit des Vorgehens, der Methode und des eigenen Auftretens erreicht. Der Moderationsprozess wird häufig mit dem Einsatz von Moderationskarten und Pinnwänden gleichgesetzt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Einsatz mancher klassischer Methoden in vielen Situationen keinen Mehrwert bewirkt. Manchmal bedeutet weniger Methode mehr Ergebnisse. Von zentraler Bedeutung ist das Andocken des Moderators an die Gruppe. Hilfreich ist hierbei eine differenzierte Klärung der Aufgaben der Moderation, wie z.B. Strukturgeber, Regelwächter, Visualisierer, Zusammenfasser.
artop-Moderationsausbildung
Wir bieten Ihnen eine berufsbegleitende Weiterbildung, eingebettet in ein praxisnahes und modernes Konzept für Moderation in Unternehmen und Organisationen.
Die Ausbildungsinhalte entsprechen den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Moderation und repräsentieren unseren langjährigen Erfahrungshintergrund.
Die artop-Moderationsausbildung soll Sie befähigen, selbständig Moderationskonzepte zu entwickeln und erfolgreich durchzuführen.
Die Ausbildung umfasst psychologische und soziologische Inhalte aus den Anwendungsbereichen Kommunikation und Organisation. Es werden umfangreiche Methoden und Vorgehensweisen zur Gestaltung und Umsetzung von Moderationsprozessen vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Übertragbarkeit auf die Anwendungssettings der Teilnehmer. Hier stehen die Trainer mit ihrem breiten Erfahrungsschatz zur Seite.
Sie werden dabei Ihren eigenen Moderations-Stil entdecken.
Lernziele
Lernziele der Ausbildung sind:
- Fach- und Methodenkenntnisse über Moderationsprozesse
- Fähigkeit zur Auftragsklärung und Rollenabgrenzung
- struktur- und sinngebende Grundhaltung einnehmen
- Entwicklung, Durchführung und Ergebnisdarstellung von Moderationsprozessen
- Fertigkeiten im Einsatz von Moderationstechniken
- Fertigkeiten im Einsatz von Visualisierung
- Fähigkeit zur Steuerung von Gruppenprozessen
- sicherer Umgang mit konflikthaften Moderationssituationen
Methode und Aufbau der Ausbildung
Ihr kontinuierlicher Lernzuwachs wird durch inhaltlich aufeinander aufbauende und didaktisch aneinander angeknüpfende Module erreicht.
Jedes Ausbildungswochenende ist in der Form eines Trainings konzipiert. Mit zahlreichen Moderationsübungen und Feedback-Sequenzen stellen wir sicher, dass am konkreten Verhalten und sehr schnell gelernt wird. Die dafür erforderliche Feedbackkultur wird in der Ausbildungsgruppe etabliert und im Sinne einer persönlichen Kompetenz (Feedback-Geber zu sein) auch kontinuierlich weiterentwickelt.
Eine hohe Intensität des Lernprozesses wird durch einen Ebenenwechsel in der Vermittlung erreicht:
1. Ebene: Erleben als Teilnehmer/in
2. Ebene: Ausprobieren als Moderator/in
3. Ebene: Reflexion der Methode
Für die Transfersicherung nutzen wir Bilanzphasen und die Einarbeitung von Praxisfällen innerhalb der Ausbildung.
Der Austausch unter den Dozenten garantieren einen gut angepassten Seminarverlauf.
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