Inhalte

Die Coachingausbildung ist als umfassendes Qualifizierungsprogramm konzipiert. Die Seminare bauen aufeinander auf und bilden in ihrer Gesamtheit die artop-Coachingausbildung.

Ein breites Spektrum erfahrener Ausbilder/innen aus Praxis, Lehre und Forschung mit einschlägiger Qualifikation ermöglicht:

  • eine Orientierung an den Anforderungen und Erfahrungen aus der Coachingpraxis in Unternehmen und Organisationen
  • die Vermittlung unterschiedlicher Coachingstile und die gezielte Profilierung und Förderung des individuellen Coachingstils der Ausbildungsteilnehmer/innen
  • Raum für Weiterbildung, Austausch und Inspiration durch Veranstaltungen wie das artop-Alumnitreffen sowie den Berliner Coachingtag, die alle zwei Jahre von artop gestaltet werden
  • die Förderung der Netzwerkbildung der Teilnehmenden untereinander und zum Ausbildungsinstitut sowie die Unterstützung zur Erlangung der Mitgliedschaft im führenden bundesdeutschen Coachingverband (DBVC)

Die wissenschaftliche Fundierung gewährleistet:

  • die Vermittlung bewährter Methoden, Modelle und Theorien
  • die Teilhabe an aktuellen Forschungsergebnissen
  • die kontinuierliche Evaluation der Ausbildung und der Arbeit der Teilnehmer/innen in der Praxis

Die Praxisorientierung sichert:

  • intensives und feedbackorientiertes Training der eigenen Coachingkompetenzen
  • den direkten Anwendungsbezug für spätere Einsatzfelder in verschiedenen Branchen und organisationalen Kontexten
  • die Vermittlung schulenübergreifender, pragmatischer Coachingansätze

Ausbildungsteil

In den ersten Ausbildungsmodulen erhalten die Teilnehmer/innen einen Einblick in die Systemtheorie und die Grundkonzepte des Coachings. Die Zusammenarbeit in der Ausbildungsgruppe beginnt und wird durch einen intensiven Kennenlernprozess unterstützt.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die besondere Situation des Auftragsklärungsgespräches. Hierbei geht es u.a. um die Definition der Rahmenbedingungen und das Klären des Anliegens und des Auftrags und das Erarbeiten der Coachingziele.

Im weiteren Ausbildungsverlauf werden Methoden und Techniken (u. a. mit realen Klientinnen und Klienten) vermittelt, die nach der Analyse der Ausgangssituation und zur Erreichung spezifischer Coachingziele in unterschiedlichsten Kontexten vom Coach eingesetzt werden können. Hierzu gehören sowohl die Diagnostikmethoden im Einzelcoaching als auch Ansätze für Teamcoaching.

Weiterhin werden Einblicke in die Erwartungshaltungen von Klientinnen/Klienten und/oder Auftraggebern und deren Einfluss auf den Coachingprozess sowie praktisches Wissen und Erfahrungen für das Coachinggeschäft vermittelt.

Die Gestaltung von Coachingprozessen und -gesprächen wird in diesem Ausbildungsteil in mehreren Trainingseinheiten intensiv unter Anleitung der Ausbilder/innen geübt.

Das Gruppendynamikseminar in der Mitte des Ausbildungsprogramms ermöglicht neben tiefen Einblicken in Gruppenprozesse persönliche Erfahrungen über die eigene Wirkung und Rolle in der Gruppe.

Im letzten Teil der Ausbildung werden spezifische Themen und Ansätze für das professionelle Coaching vermittelt. Dazu gehören die Möglichkeiten und Grenzen von Coaching bei Konflikten, Ansätze für das Coaching von Managern und Führungskräften im Organisationskontext sowie die Auseinandersetzung mit psychoanalytischen und familiendynamischen Konzepten im Coaching.

Ein weiteres Thema wird der Einsatz von narrativen Ansätzen und Methoden im Coaching sein. Im Abschlusskolloquium stellen die Teilnehmer/innen jeweils einen eigenen Coachingfall ausführlich vor. Die Ausbildung endet mit der feierlichen Überreichung der Zertifikate.

Praxisteil

Das effektive und praxisorientierte Lernen und die eigene Entwicklung im Coaching werden durch folgende Methoden in der Ausbildung unterstützt:

  • ein Entwicklungsgespräch zum Ausbildungsbeginn
  • jeweils ein Lerngruppentreffen zwischen den Seminaren
  • intensive, feedbackorientierte Trainingseinheiten
  • Mentorcoaching bei einem erfahrenen Coach (Achtung: Nicht in den Kosten enthalten!)
  • Coaching von Live-Klienten in der Ausbildung
  • Durchführung eigener Coachingprozesse außerhalb der Ausbildung
  • Teilnahme an Fallsupervision in Kleingruppen
  • Nutzung der artop-Räume für zertifizierungsrelevante Coachings während der Ausbildungszeit
  • Protokollierung der Ausbildungsmodule durch die Ausbildungsassistenz
  • umfangreiche Unterlagen und Literaturempfehlungen

Die Ausbildung beginnt für alle Teilnehmenden mit einem individuellen Entwicklungsgespräch. Ziel ist es, eine Standortbestimmung zu Beginn der Ausbildung vorzunehmen. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Entscheidung zur Teilnahme an der Ausbildung zu reflektieren. In diesem Gespräch sollen zwei bis drei Lernvorhaben festgelegt werden.

Weiterhin führen die Teilnehmer/innen reale Coachingprozesse durch und protokollieren diese. Im Abschlusskolloquium wird von allen Teilnehmenden jeweils ein Coachingfall in Form eines Video- bzw. Audiomitschnitts vorgestellt und in Kleingruppen supervisorisch bearbeitet. Dabei können die Teilnehmer/innen für sich persönlich überprüfen, inwieweit sie durch die Ausbildung ihre Lern- und Entwicklungsziele erreicht haben.

 

Module im Überblick

Erster Kontakt und Grundlagen

Coaching im Prozess I

Diagnostik im Coaching

Coaching im Prozess II

Gruppendynamik

Coaching im Prozess III mit Live-Klienten

Konflikte und Führung

Narrative Methoden im Coaching

Psychoanalytische und familiendynamische Fragestellungen im Coaching

Abschlusskolloquium